Indikationen zur Implantatversorgung nach parodontitisbedingtem Zahnverlust steigen mit zunehmendem Alter der Patienten rasant. Sind bei diesem Patientenkollektiv biologische Komplikationen nach der Insertion vorprogrammiert? Müssen die Behandlungsprotokolle geändert werden? Nein, antwortet der Düsseldorfer Parodontologe Dr. Sebastian Becher. Mit fundierter Therapieplanung und strukturiertem Monitoring sei die implantologische Versorgung parodontal erkrankter Patienten heute kein Problem. Bei Entzündungsfreiheit erreichten Implantate bei PA-Patienten heute Überlebensraten wie bei parodontal gesunden Patienten. Implantate mit einem Hybrid-Design, also mit einem enossalen rauen Anteil und einem maschinierten Implantathals, könnten für PA-Patienten von Vorteil sein.
Diese VOI-Folge behandelt unter anderem folgende Fragen:
Parodontologe, Düsseldorf