Folge 42 • 
10.07.2026

Privatpraxis – was spricht dafür?

Anders als in der Humanmedizin sind Privatpraxen in der Zahnmedizin rar gesät. Gerade einmal 1 Prozent der niedergelassenen Zahnärzte haben sich für dieses Modell entschieden. Für den Fachbereich der Implantologie biete sich eine Privatpraxis aber durchaus an, wie Prof. Dr. Stefan Fickl berichtet. Er übernahm 2018 die Privatpraxis seines Vaters in Fürth. Inzwischen behandelt er nicht nur Privatpatienten, sondern sehr viele gesetzlich Versicherte mit zahnärztlicher Zusatzversicherung. Und die Zahl der Zahnzusatzversicherungen wächst rasant. Nach Angaben des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) verfügen inzwischen rund 18 Millionen gesetzlich Versicherte über eine private Zahnzusatzversicherung. Stefan Fickl lobt vor allem das ruhigere Arbeiten in einer Privatpraxis, „weil man natürlich weniger Patienten hat“. Zudem benötige er deutlich weniger Personal. Ein Wermutstropfen für Newcomer bleibt: Die anfängliche „Durststrecke“ sei wohl etwas länger als in Vertragspraxen, sagt Stefan Fickl. Denn es gelte die Patientenklientel zur erreichen und ein erfolgreiches Empfehlungsmarketing zu etablieren. Und das brauche Zeit.

Diese VOI-Folge behandelt unter anderem folgende Fragen:

  • Privatpraxis – was spricht dafür?
  • Marketing für Privatpraxen: Was funktioniert am besten?
  • Gründung einer Privatpraxis – eine Chance für Newcomer?

Experte

Prof. Dr. Stefan Fickl

Zahnarzt, Fürth, Universität Würzburg

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