Sind Freihand-Implantatinsertionen noch State of the Art?

Wer seinen Patienten vorhersagbare prothetische Ergebnisse bieten möchte, kommt am schablonengeführten Implantieren nicht vorbei. Davon ist Prof. Dr. Sigmar Schnutenhaus überzeugt. Doch in der DACH-Region „werden bis zu 80 Prozent der Implantate nach wie vor konventionell inseriert“. Warum? Zahnärztinnen und Zahnärzte unterschätzen die Vorteile des navigierten Workflows, vermutet Sigmar Schnutenhaus. Schablonengeführt „setzen wir das Implantat auf einen mm genau“, bei Freihand-Insertionen ließen sich dagegen selbst bei erfahrenen Implantologen Winkelabweichungen und Ungenauigkeiten kaum auszuschließen, betont er. Das dynamisch navigierte Implantieren empfiehlt er für die niedergelassene Praxis derzeit ausdrücklich nicht. Das sei „zu tricky“.


Diese VOI-Folge behandelt unter anderem folgende Fragen:

  • Warum bevorzugen Zahnärzte nach wie vor Freihand-Insertionen?
  • Hilft die erste internationale S3-Leitlinie zum Vorgehen bei einer Implantatinsertion bei der Entscheidung Freihand-Implantation versus navigierte Implantation?
  • Sind navigierte Insertionsverfahren im Vergleich zu Freihand-Insertionen stets genauer?

Experte

Prof. Dr. Sigmar Schnutenhaus , MSc., MSc.

Zahnarzt, Hilzingen

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