Membranen sind ein zentraler Bestandteil der GBR (Guided Bone Regeneration). Sie schirmen den Defektbereich vom schnell proliferierenden Weichgewebe ab. Durchgesetzt haben sich resorbierbare Kollagenmembranen, die bei 90 Prozent der kleineren horizontalen Augmentationen zum Einsatz kommen. Der Behandler kann je nach klinischem Einsatzgebiet zwischen nicht quervernetzten und quervernetzten Kollagenmembranen wählen. Quervernetzte Kollagenmembranen verfügen zwar über längere Barrierefunktionen, sind aber schwieriger im Handling, wie PD Dr. Florian Rathe hervorhebt. Die nicht quervernetzte Striate+ Membran sei dagegen ein guter Kompromiss. Dank ihrer Bilayer-Membranstruktur verfüge sie über eine Standzeit von vier bis sechs Monaten (vollständige Resorption nach 26 Wochen). Bei sehr umfangreichen vertikalen Augmentationen favorisiert Florian Rathe allerdings nicht resorbierbare Membranen.
Diese VOI-Folge behandelt unter anderem folgende Fragen:
Zahnarzt, Forchheim